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Essbares Blattgold | Made in Germany
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Blattgold - Geschichte und Produktion

Echtes Blattgold - Blattgoldherstellung ist Faszination mit viel Tradition

Als der Käsefabrikant Johann Gottlieb Eytzinger im Jahre 1867 seine Leidenschaft zum Blattgold entdeckte, ahnte er nicht, dass sein Unternehmen einmal die älteste und modernste Blattgoldschlägerei Deutschlands sein würde.

Seit 145 Jahren produziert das Traditionsunternehmen feinstes Blattgold in den unterschiedlichsten Farbnuancen und Formaten. Das Prinzip der Herstellung ist seit alters her ziemlich gleich geblieben. Das Goldschlagen ist weiterhin tief im Handwerk verwurzelt, auch wenn wesentliche Arbeitsschritte heute maschinell ausgeführt werden. Gold, Silber, Kupfer werden je nach gewünschter Goldfarbe legiert. Bei 1200° C wird dann das flüssige Gold zu einem Barren gegossen und heute wie damals erst dünn gewalzt und danach mit unterschiedlichen Hämmern geschlagen. Selbst die Stärke des Blattgoldes beträgt unverändert 0,000125 mm. Es ist damit etwa 350 Mal dünner als ein normales Haar, hauchdünn also, doch es leuchtet auch dann noch fast genauso intensiv wie das Gold eines Barrens.

Das fertig ausgeschlagene Blattgold wird bei Eytzinger mit speziellen Messern in quadratische und rechteckige Formate von 50 mm bis zu 130 mm Kantenlänge geschnitten und in Büchlein aus Seidenpapier eingelegt. Diese Aufgabe übernehmen vornehmlich die flinken und talentierten Goldbeschneiderinnen.

Die Auswahl an Blattgold umfasst 27 Farbtöne für unterschiedliche Anwendungen. Traditionell dient es der Veredelung von Oberflächen im Innen- und Außenbereich, bei Kirchen, Moscheen, Tempeln, Altären, Palästen, Wetterhähnen, Kirchturmuhren, Wirtshausschildern, Bilderrahmen, Stuckdecken, Figuren, Grabinschriften, Kunstobjekten und vielem mehr.

Gefragt ist Eytzinger vor allem auch für seine Innovationen rund um das edle Material. Das Unternehmen hat als erste Goldschlägerei Europas die Produktion von Blattgold für die Verwendung im Lebensmittel- und Kosmetikbereich angemeldet. Blattgold kann zum Beispiel Pralinen, Schokoladen und Desserts zieren, in Form von Flocken in ein Glas Sekt gestreut und überall bedenkenlos mitverzehrt werden. Für den kosmetischen Einsatz hat das Unternehmen Eytzinger bereits klinische Studien durchgeführt, welche den Nutzen von Blattgold beeindruckend beweisen. www.gold-cosmetica.com Aktuelle Entwicklungen aus Blattgold veredeln Produkte aus dem Markt der Werbemittel. www.gold-promotionals.com

Ein freundliches Krokodil ziert alle Produkte der Goldschlägerei. Das eingetragene Markenzeichen (Marke Krokodil) verdankt das Unternehmen einem Sohn des Firmengründers, der sich vor über 100 Jahren dem ausgefallenen Hobby der Krokodiljagd widmete. Eytzinger orientiert sich bei der Herstellung nach den Worten des Geschäftsführers Christian Scheuring stets am „Nutzen für den Kunden“.