Herstellung

Warum gibt es kein 24K Blattgold zum essen?

Oft erreicht uns die Frage, wieso Gold Gourmet seine Produkte nicht als 24K Blattgold zum essen produzieren und anbieten möchte?

Die Antwort ist einfach:

Bei der Herstellung schlagen wir das essbare Gold zu hauchdünnen Blättern aus, die dann teilweise wiederum zu Flocken und zu Pulvern in unterschiedlichen Partikelgrößen weiterverarbeitet werden. Da reines 24 karätiges Gold keinerlei zusätzliche Legierungsbestandteile enthält, sind die ausgeschlagenen hauchdünnen Blätter sehr weich und „klebrig“.

Diese Erscheinung wird als Kohäsion bezeichnet. Die Kohäsionskräfte sind elektrischen Ursprungs und werden auch nach dem niederländischen Physiker Van der Waals, van der waalssche Kräfte genannt.

Dies ist der Grund, warum es bei essbarem 24K Blattgold und essbaren 24K Blattgold Flocken grundsätzlich zu Verklumpungen kommt. Sowohl die Blätter wie auch die Flocken verkleben leicht miteinander und sind bei einem späteren Einsatz in der Küche sowie in der Schokoladen- und Spirituosenindustrie nicht zu empfehlen.

Doch es gibt eine Lösung

Problembehaftete Produkte möchten wir unseren Kunden für essbares Blattgold nicht anbieten und haben deshalb eine Lösung entwickelt:

Anstatt 24K Blattgold bieten wir Ihnen eine optimierte Legierung mit 22K an, was den EU-Vorschriften für essbares Blattgold entspricht. Durch die Zugabe einer minimalen Menge Kupfer und Silber wird die Härte des Materials leicht erhöht und dadurch die Kohäsionskräfte positiv verändert. Infolgedessen klebt das fertig geschlagene essbare Blattgold nicht zusammen und die endgültige Goldflocke verfügt über ein ausgezeichnetes Volumen.

Das Ergebnis ist qualitativ hochwertig und zugleich optisch einwandfrei. 22K essbares Blattgold sowie 22K essbare Blattgold Flocken lassen sich leicht verarbeiten und machen Ihre Köstlichkeiten damit zu einem optischen Highlight.

Jetzt ist es an Ihnen, Ihre Gäste und Kunden mit essbarem Blattgold zum Staunen zu bringen!

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